Juul Winterhart

Juul Winterhart

Juul Winterhart

Wie aus der kälte etwas neues entsteht

Warum überhaupt „winterhart”? Was kann das Ganze für dein Leben bedeuten und vielleicht auch bewirken? Wir starten dieses Format auch als Blogcast. Es gibt diesen Text auch zum Nachhören begleitend zum Musikprojekt, das in den vergangenen Jahren zu einem Konzept gewachsen ist. Sei also auch du hier eingeladen, dabei zu sein, ganz so wie du bist.

Denn seine Maske ablegen und die eigene Vision ehrlich in die Welt zu bringen, das ist mehr als nur „winterhart”. Herzlich willkommen hier im Blogcast. Es freut mich wirklich ganz persönlich sehr, dass du heute da bist und diese Worte liest. Es ist die erste Episode des Blogcasts, der begleitend zum Musikprojekt „winterhart” jetzt einmal im Monat erscheinen wird.

Songs als der Mittelpunkt des Projekts

Und es wirkt fast wie Zufall, dass wir genau in der kältesten Zeit überhaupt dieses Projekt voranbringen. Es hat sich in der letzten Zeit sehr viel getan. Wir haben lange Vorarbeit geleistet, aber jetzt ist es soweit.

Es heißt für uns jetzt ganz besonders noch einmal winterhart zu sein und winterhart zu bleiben. Bevor wir uns dieses Wort genauer ansehen, möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Juul Winterhart. Natürlich ist das ein Künstlername und ich habe das ganze Projekt initiiert, muss aber sagen, dass inzwischen ein tolles Team hinter dem Ganzen steht und mitarbeitet. Und über längere Wege ist es so gekommen, dass ich dabei unterstützt wurde, meine eigenen Songs in die Welt zu bringen. Und alles, was hier passiert, und das ist mir wirklich wichtig zu betonen, passiert wegen den Songs.

Denn ich bin der Überzeugung, dass Songs so eine Art Eigenleben haben und auch die Kraft, Menschen zu heilen bzw. ihnen Gedanken auf den Weg mitzugeben, die ihnen helfen können. Man kann sich mit Songs gut identifizieren, vielleicht in verschiedenen Phasen des eigenen Lebens.

Und jeder Song in meinem Leben hatte auch schon seine eigene Geschichte. Und es ist in der Vergangenheit bei mir sehr oft vorgekommen, dass die Songs quasi ungehört wieder gehen haben müssen. Jetzt im Projekt „winterhart” ergibt sich allerdings für 13 Songs die Chance, das Licht der Welt zu erblicken und das wird im Jahr 2026 passieren.

Das Winterherz führt zum Projektnamen

So ist es auch ein Song gewesen, der dem ganzen Projekt den Namen „winterhart” gegeben hat. Inzwischen heißt er „Winterherz” und basiert auf einer Geschichte, die kälter nicht sein könnte, eine Liebesgeschichte. Und daraus hat sich dann der komplette Projektname ergeben.

Dieses Motto wird oft falsch verstanden, nämlich als etwas Kaltes oder Dunkles. Und dabei verbergen sich dahinter, philosophisch betrachtet, sogar zahlreiche überaus positive Assoziationen. Die Widerstandsfähigkeit gegenüber allen Umständen zum Beispiel oder die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis, sogar in kühlen Zeiten.

Gemeint ist auch das Loslassen von äußeren Gegebenheiten. Und am Ende steht immer das Aufblühen und der Aufbruch in eine neue hoffnungsvolle Zeit. Denn was im Winter beginnt als Samen in der Dunkelheit, kann im Frühling aufblühen zu einer wunderschönen neuen Blume.

Und das soll das Motto „winterhart” auch hier für dieses Projekt bedeuten. Denn gemeint ist nicht gefühllos oder hart zu sein. Es bedeutet vielmehr in sich selbst eine Art Kraft zu finden, die dann sogar trägt, wenn rundherum die Welt erstarrt erscheint.

Also die Fähigkeit Stürme zu überstehen und dabei das eigene Ich nicht zu verlieren. Sondern sogar im Gegenteil, durch diese Herausforderung zu wachsen, oft über sich hinaus zu wachsen, wie eine Pflanze, die den Frost übersteht und dadurch tiefere, stabilere und auch authentischere Wurzeln in der Stille und in der Klarheit findet. Bei uns hier im Projekt finden sich diese Bilder vor allem im Titelsong „Winterherz”.

Wie gesagt handelt er von einer kühlen Liebe, die aber am Ende näher zum eigenen Selbst hinführt. Und in dieser Erzählung wird deutlich, dass es gerade manchmal die distanzierten und herausfordernden Begegnungen sind, die uns dazu zwingen, dass man unser Selbst sich näher genau anschaut. Und das Winterherz selbst, das steht symbolisch für die Erfahrungen, die uns zunächst erstarren lassen und uns dann aber letztendlich sogar zu einem Stück Selbsterkenntnis hinführen können.

Die Kälte, die wird also zu einer Art Katalysator für inneres Wachstum, eine Art emotionale Reise, an deren Ende nicht die Verbitterung steht, sondern die Klarheit und das authentischere Verständnis der eigenen Person. In diesem Sinne ist dieser Blogcast auch eine kleine Einladung an die eigene Seele, denn Musik ist mehr als nur Unterhaltung. Es ist auch ein Spiegel. Sie kann ein Kompass sein in ungewissen Zeiten und manchmal ist sie der Schlüssel zu Türen, von denen wir vorher gar nicht gewusst haben, dass sie existieren.

Drei Ebenen geben Einblick in das Konzept

Ein Stück weit diese Türen mit einem Spalt zu öffnen, dafür ist dieser Blogcast da und er wird in drei verschiedenen Ebenen stattfinden. Was du jetzt gerade liest, ist das Format „winterhart_ innen”.

Dort geht es rund um alle Hintergründe zum Projekt, die Entstehungsgeschichte, natürlich auch die Menschen, die dahinterstehen, die Songs und vieles mehr. Alles, was sich also innerhalb des Projektes abspielt. Eine weitere Ebene ist das sogenannte Interviewformat „winterhart_ dazwischen”.

In diesen Rahmen möchte ich Kunst- und Kulturschaffende einladen, sich auch über das Thema „winterhart” zu unterhalten. Also hier bekommen wir einmal andere Einblicke, neue Einblicke, vielleicht mit interessanten Fragen, die so noch nie gehört oder gestellt wurden. Den Anfang macht hier der bekannte Musiker und Producer Fabio D’Amore.

Er ist seines Zeichens der Produzent des „winterhart” Albums und ist schon ein langes Stück des Weges mit dem Projekt mitgegangen. Er wirkt in der Symphonic Metal Band „Serenity” genauso wie mit seinen eigenen Projekten. Kürzlich hat Fabio D’Amore und sein Team einen eigenen Podcast zu den Ängsten der Künstler herausgebracht.

Er darf sich Gewinner des Amadeus Awards, des Österreichischen Musikpreises nennen. Und wir werden dann im Interview auch erfahren, was denn mit dieser Trophäe genau passiert ist. Denn ich darf jetzt schon verraten, es ist eine „winterharte” Geschichte, die dahintersteckt. Den Abschluss macht „winterhart_außen” – dort möchte ich Inspirationen und vieles mehr rund um das Thema äußern.

Wie bin ich „winterhart”?

In diesem Sinne schließe ich jetzt die erste Episode des Blogcasts winterhart_innen, aber nicht ohne noch ein paar Gedanken mit auf den Weg zu geben. Und jetzt frage ich dich, welche winterharten Momente haben dich zu der Person gemacht, die du heute bist? Und welche Kälte musstest du durchstehen, um wieder aufblühen zu können? Gibt es dafür vielleicht sogar einen Song in deinem Leben, der dich in dieser schwierigen Zeit begleitet hat? Und was hat dir dieser Song gegeben? Ist es vielleicht Trost oder ist es Mut? Es kann auch Verständnis sein, es kann so vieles sein, was Songs mit auf dem Weg geben können. Dazu gehören auch Visionen, die noch nicht sichtbar sind, aber entstehen dürfen. Insofern heißt es, die Maske abzulegen, die Wahrheit zu leben, auch winterhart zu sein.

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